Ankunft in Dečani, im Hintergrund sehen wir das Prokletije Gebirge. In dieser Gegend von Djakovica bis Pec sahen wir sehr viele Denkmäler und Flaggen von UCK ect. Hier war der Krieg am schlimmsten wo beide Seiten am meisten gelitten haben.
Ankunft in Dečani, im Hintergrund sehen wir das Prokletije Gebirge. In dieser Gegend von Djakovica bis Pec sahen wir sehr viele Denkmäler und Flaggen von UCK ect. Hier war der Krieg am schlimmsten wo beide Seiten am meisten gelitten haben.
Von diesen Kreisverkehr links fuhren wir noch rund 5 km durch ein Waldgebiet zum Prokletije Gebirge hin bis wir zum Klosterglände ankamen.
Bei der Ankunft standen dort 2 Italienische KFOR Soldaten die das Kloster bewachten. Um rein zu kommen mussten wir erst unsere Pässe abgeben die wir am Ende wieder bekamen. Es war ein grossartiger Moment für uns alle davor zustehen. Wir waren alle wie auf Strom, dies hat in der bisherigen Kosovo Reise alles getopt. Visoki Decani ist eines der drei heiligsten Klöster des Serbentum.
Das Kloster Visoki Dečani (kurz Dečani) ist ein mittelalterliches serbisch-orthodoxes Kloster in der Provinz Kosovo. Das Kloster liegt oberhalb des Ortes Dečani, 17 km südlich von Peć am Ausgang des Dečanski potok im östlichen Prokletije Gebirge.
Angelehnt an den Stil der apulischen Gotik gehört es zu den Spätwerken der Raška-Schule. Es ist Grablage von König Stefan Uroš III. Dečanski und bedeutendes Wallfahrtszentrum. Der Sarg des Königs ist im Hauptschiff vor der Ikonostase. Die Christus Pantokrator geweihte Kirche birgt das einzige aus dem Mittelalter vollständig erhaltene Freskenensemble der Byzantinischen Kunst. Die Kirche wurde in den letzten Lebensjahren von Stephan Dečanski begonnen und von seinem Sohn Stefan Dušan fertiggestellt.
Geschichte
Dieses Kloster ist das größte Gebäude des mittelalterlichen Serbien und wurde in den Jahren 1328–1335 vom Kotoraner Franziskaner Fra Vita als Grablege für Stefan Uroš III. Dečanski errichtet. Die Kirche ist eine fünfschiffige Basilika mit einem dreischiffigen Exonarthex. Die hohen Säulen und das in Serbien nur in Dečani verwendete Kreuzgewölbe und die gotischen Fenster verraten einen starken westlichen Einfluss. Am Haupteingang der Kirche sowie im Narthex-Portal und den Säulenkapitellen befinden sich hervorragende Arbeiten der Steinmetzkunst, unter anderem die sitzende Figur des Christus Pantokrator, Löwenköpfe der Kapitelle und Löwenskulpturen am Narthex-Portal. Die Fresken, zwischen 1335 und 1350 vollendet, gehören zu den bedeutendsten Beispielen der Palaiologischen Renaissance. Sie wurde von Meistern der Malschule von Ohrid gefertigt. Die Bildfülle und behandelten theologischen Szenen bestechen durch die figurenreiche und farblich akzentuierte Darstellung. Bedeutend sind unter anderem die Herrscherporträts sowie der Stammbaum der Nemanjidendynastie. Durch die Heiligsprechung von Stċefan Uroš III. Dečanski und die dort zur Zeit von Stefan Lazarević im frühen 15. Jahrhundert vom bedeutenden bulgarischen Schriftsteller Grigorij Camblak (1402–1409 Iguman des Klosters) verfassten Hagiographie des Königs Stefan Dečanski, erlangte es schnell große Bedeutung als Wallfahrtsort.
Die künstlerische Bedeutung des Klosters ist die komplette Ausgestaltung der Kirche mit Fresken. Aufgrund dieser Bedeutung wurde dem König Stefan Uroš III. Dečanski im Nachhinein der Namenszusatz „Dečanski“ gegeben. Heute ist das Kloster das Zentrum des Kultes um den Heiligen Stefan Uroš III. Dečanski. Sein Sohn König Stefan Uroš IV. Dušan (regierte 1336–1356) hat das Kloster im Namen seines Vaters fertiggestellt.
Die Kirche ist vollständig mit Fresken ausgeschmückt. Sie sind das besterhaltene Ensemble der Freskomalerei Südosteuropas im Mittelalter. Die Schatzkammer birgt wertvolle Ikonen des 14.–16. Jahrhunderts und Werke kirchlichen Kunsthandwerks. Das Grab des Heiligen Stefan Uroš III. Dečanski ist eine wichtige orthodoxe Kultstätte. Der Sarkophag aus geschnitztem Holz steht auf einem Marmorsockel, den Pilger auf dem Boden kriechend umrunden.
Die Fresken im Inneren der Kirche (1335–1350) knüpfen an byzantinische Vorbilder an (siehe: Serbisch-byzantinischer Stil). Der schmiedeeiserne Leuchter (Choros) ist ein Hauptwerk der Metallverarbeitung der mittelalterlichen Kunst. Links neben der Ikonostase befindet sich der Holz-Sarkophag von Stefan Uroš III. Dečanski.
Mittelalterliche Brunnen
Dahinten sitzen 2 Portugiesen aus Lissabon. Wir sprachen mit ihnen der eine hies Carlos, er sagte mir das dies auch für sie als Christen ein sehr wichtiger Ort ist und der schönste Moment im bisherigen Serbien/Montenegro Besuch. Sie seien dieses Jahr schon das zweite mal in Serbien, Belgrad und lieben diese Stadt. Sie sagten Belgrad ist bisher die beste Stadt in Europa die sie besucht haben mit den schönsten Frauen. Ich hab mich bei ihm bedankt das hat mich schon einbisschen geehrt, besonders von einem West Europäer aus der EU.. Ich bot ihn an 2012 auch Kragujevac besuchen zu kommen, er lud mich zu ihn nach Amsterdam ein wo er lebte.
Ich sagte ihm das er das da in Amsterdam erzählen sollte und Serbien weiterempfehlen soll so gut er kann. Ähnlich wie wir reisten sie aus Belgrad nach Kosovo um die alten Kirchen und Klöster zu besuchen. Zwei Zeugen die die Wahrheit über Kosovo Geschichte erfahren haben und Heute anders denken, sowohl von Serbien als auch von unserem Volk selber. Als sie sagten Kosovo ist ein sehr schöner Teil Serbien ohne das ich ihn dazu was sagte, das hat nochmal alles abgeschossen. hehe 

Das Prokletije Gebirge beginnt unmittelbar am Kloster und zieht sich bis nach Montenegro und Albanien: Für mich das bizarrste Gebirge der Balkanhalbinsel das schon schweizer Alpen Normen annimmt.